Wie lässt sich der Architekt von einem Pfosten-Riegel-Fassadensystem begeistern und ein Besuchsanlass für den Außendienst schaffen?

Wir sollten ein Kommunikationskonzept für die Markteinführung eines neuen Pfosten-Riegel-Fassadensystems entwickeln. Nachdem Positionierung, Zielgruppe und Produktname zusammen mit dem Kunden in Workshops und Arbeitsmeetings formuliert wurden, war die Entwicklung der Kommunikationsmittel an der Reihe. Der klassische Wunsch: Ein Prospekt sollte her. Den kann man verschicken und der Außendienst hat etwas zum Überreichen.

Unbeeindruckt davon haben wir zuerst einige Architekten besucht. Auf diese Weise bekamen wir einen Eindruck davon, was sie bei einem neuen Fassadensystem wirklich interessiert und welche Kerninformationen sie in einem ersten Schritt erwarten. Und wir sahen meterlange Regale, in denen hunderte von Ordnern und Prospekten standen. Damit war klar: Aus dieser Masse müssen wir mit unserer Kommunikation herausstechen – auch noch wenn die Unterlagen im Regal stehen.

Für einen Architekten zählen Optik und Haptik. Wir nutzten die Einzigartigkeit des Materials und entwickelten daraus eine Box. Darin fanden nicht nur die gewünschte Broschüre Platz, sondern auch Produkt- und Materialmuster.

Die Box wurde vom Außendienst beim Architekten vorbeigebracht und bot somit Gelegenheit für einen persönlichen Kontakt und weiterführende Informationen. Mit den Maßen eines handelsüblichen Ordners passt die Box in jedes Regal und fällt zwischen all den anderen Ordnern aufgrund ihres Materials auch zu einem späteren Zeitpunkt noch ins Auge.

 

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