… Ergebnisse einer Umfrage von Pantos.

Das wollten wir wissen:

Social Media ist nicht mehr wegzudenken. Ob privat oder beruflich, die Social Media-Kanäle sind ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Kommunikation. Für B2C-Unternehmen gehört Social Media zum Pflichtprogramm und ist dort meist schon fester Bestandteil von Kommunikationsstrategie und -maßnahmen.

Und wie sieht dieses Thema bei B2B-Unternehmen aus? Wie wird Social Media in kleinen und mittleren B2B-Unternehmen gelebt? Gibt es eine Strategie oder wird spontan gehandelt? Wie ist das Handling von Social Media organisiert? Woher stammen die Themen und wer verfasst die Beiträge? Was erhofft man sich von diesem Kommunikationsweg? Ist man auf einen Krisenfall vorbereitet?

Zu diesen Punkten wollten wir mehr wissen. Wir haben Marketingverantwortliche in mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Größe und aus unterschiedlichen Branchen angeschrieben und gebeten, an unserer Online-Befragung teilzunehmen. Das Thema scheint nicht nur uns zu interessieren, denn der Rücklauf war überraschend gut.

 

Umfang und Zeitraum der Befragung

gefragt: 458 Marketingverantwortliche per Email November/Dezember 2016
geantwortet: 128 per Online-Fragebogen bis Ende Januar 2017

 

Zusammenfassung der Ergebnisse

Vorsicht mit Experimenten.
Mittelständische B2B-Unternehmen setzen in erster Linie auf die etablierten Social Media-Netzwerke Facebook, You Tube, Xing, Twitter und LinkedIn.

Die Mitte liegt vorne.
Veröffentlichungen einmal oder mehrmals pro Woche sind am häufigsten, mehrmals täglich oder weniger als einmal pro Monat sind die Ausnahme.

Klare Ziele.
Imagepflege, Kontakt halten und die Erreichbarkeit der Zielgruppen auch auf mobilen Endgeräten sind die wichtigsten Ziele der Social Media-Aktivitäten.

Spontanität bei Inhalt und Budget.
Das Erstellen von Redaktionsplänen ist eher selten. Entweder entstehen die Veröffentlichungen spontan im Tagesgeschäft oder werden von der Marketingleitung vorgegeben. Gesonderte Budgets für Social Media gibt es so gut wie nicht.

Entscheiden und handeln liegt beim Marketing.
Die Pflege und auch die Verantwortung für Social Media-Aktivitäten liegt überwiegend bei Marketingmitarbeitern, gefolgt von der Marketingleitung. Externe Partner spielen keine Rolle.

Social Media – für viele noch eine Black Box.
Gezieltes und systematisches Social Media-Monitoring gibt es relativ selten. Meist wird Google Alerts genutzt. Externe Partner spielen keine Rolle.

„Es wird schon nichts passieren.“
Einen Krisenplan für den Fall eines Shit-Storms haben nur die Wenigsten. Für Fragen und Kritik sind überwiegend Marketingmitarbeiter und -leitung zuständig.

 

Resümee

Social Media ist im B2B-Segment angekommen. Grundsätzlich gehen mittelständische B2B-Unternehmen mit Social Media offen um. Handlungsbedarf sehen wir im Bereich Strategie und Einbindung in ein ganzheitliches Kommunikationskonzept sowie beim Krisenmanagement. Wenn ein Unternehmen sich diese Themen vornimmt, steht dem Erfolg seiner Social Media-Aktivitäten nichts mehr im Wege.

 

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