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Unsere 7 goldenen PowerPoint-Regeln

Oder wie Sie Ihre Zuhörer vor dem Einschlafen bewahren.

Wer kennt sie nicht, diese langweiligen PowerPoint-Präsentationen, mit vollgepackten Folien, viel zu kleinem und viel zu langem Text, wilden Animationen … und einem Redner, der den Text auf den Folien vorliest. (Was auch notwendig ist, denn er ist ja viel zu klein.)

Vor fast zehn Jahren hieß es einmal, täglich würden 30 Millionen PowerPoint-Präsentationen erstellt werden. Heute sind es mit Sicherheit deutlich mehr, und vermutlich sind die allermeisten davon wie oben beschrieben.

Machen Sie es besser! Beeindrucken Sie Ihre Zuhörer. Unterhalten Sie und regen Sie an, Information kommt laut einer Studie der Unternehmensberatung Mercer erst an vierter Stelle. Und versuchen Sie zumindest, die folgenden sieben PowerPoint-Regeln umzusetzen.

7 goldene PowerPoint-Regeln

1) Fassen Sie sich kurz.

Es muss nicht unbedingt die von Guy Kawasaki aufgestellte 10-20-30-Regel sein: Nicht mehr als 10 Folien, nicht länger als 20 Minuten, keine Schriftgröße unter 30 Punkt. Aber überlegen Sie zumindest bei jeder Folie, ob sie für Ihre Zuhörer wirklich einen Nutzen bietet. Ist das nicht der Fall, dann weg damit.

2) Erst der Inhalt, dann die Verpackung.

Entwerfen Sie zuerst Ihren Vortrag. Achten Sie auf einen roten Faden und auf die richtige Dramaturgie. Erst dann überlegen Sie, an welcher Stelle eine Folie mit Text, Grafiken oder Bildern Ihre Rede unterstützt. Folien sollen Ihren Vortrag ergänzen, Ihre Aussagen unterstreichen und visualisieren, nicht Ihren Vortrag ersetzen.

3) Es gilt das gesprochene Wort.

Schreiben Sie wenig. Schreiben Sie groß. Schreiben Sie in Schlagworten. Wenige Wörter pro Zeile, wenige Zeilen pro Folie. Tragen Sie Ihren Vortrag frei vor. Ihr Publikum soll sich auf Sie konzentrieren und keine Folien lesen.

4) Vortragen – nicht vorlesen.

Sie sind die Hauptperson, nicht Ihre Folien. Wenn Sie Ihre Präsentation von den Folien ablesen, machen Sie sich überflüssig. Sprechen Sie Ihr Publikum an und achten Sie dabei stets auf Blickkontakt. Ihre Zuhörer wollen Ihr Gesicht sehen, nicht Ihren Rücken.

5) Seien Sie sparsam.

Verwenden Sie so wenige Schriftgrößen und -arten wie möglich. Konzentrieren Sie sich auf wenige Farben, wenn möglich aus einer Farbfamilie, und vermeiden Sie allzu bunte Folien. Verzichten Sie auf überflüssige Animationen, das lenkt nur von Ihrer Botschaft ab.

6) Proben Sie, und zwar laut.

Wenn Sie nur selten präsentieren, dann proben Sie Ihren Vortrag. Sprechen Sie laut. Gedankliches Sprechen im Kopf bringt nichts. Üben Sie in normaler Lautstärke, so werden Sie in Ihrer eignen Argumentation sicherer und können leichter anknüpfen, wenn Sie unterbrochen werden. Proben Sie besonders den Anfang und das Ende, denn diese Teile bleiben den Zuhören am besten in Erinnerung.

7) Ihr Handout ist eine Zusammenfassung – keine Wiederholung

Erstellen Sie Ihr Handout als Excerpt mit den wichtigsten Daten und Fakten auf wenigen Seiten, und geben Sie es immer erst nach dem Vortrag. Ihre Folien behalten Sie für sich. Denn wenn Sie alles richtig gemacht haben, sind diese ohne Ihren Vortrag sowieso nutzlos.

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Rufen Sie mich an (089 / 20 25 30 0) oder schreiben Sie mir (markus.deppe(at)pantos.de).

Dr. Markus Deppe | Pantos Werbeagentur GmbH

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